
Mit der Kampagne „Stoppt Zwangsprostitution“ hat FIM in der Arbeit gegen Zwangsprostitution einen neuen Ansatz entwickelt: Erstmals wurden Sie als Mann und als Freier direkt angesprochen – und zwar auch und vor allem von Männern, die sich für die Opfer von Ausbeutung und Zwang in der Prostitution engagiert haben!
Wer war an der Kampagne beteiligt?
Männer und Frauen, rund 700 Personen aus 140 Organisationen, waren während der Fußball-WM 2006 bundesweit in 46 Städten aktiv.
Wie viele Hinweise gab es?
Bis Ende 2006 erreichten FIM aus ganz Deutschland Informationen über 59 Frauen in Zwangs- und Ausbeutungssituationen in der Prostitution. Diese gingen über die von Männern besetzte Telefon- und E-Mail-Hotline bei FIM ein. Fachkreise sprechen über einen sehr großen Erfolg.
Konnte geholfen werden?
Ja!
Zu den meisten Frauen konnte Kontakt hergestellt werden, Beratungsgespräche fanden statt und polizeiliche Ermittlungen konnten beginnen. In sechs Fällen wurden Frauen durch die Polizei direkt aus der Zwangslage befreit. Jede Frau, die entkommen konnte, ist ein Erfolg!
Dankeschön!
Für Ihre Wachsamkeit, Ihren Mut und Ihre Hilfsbereitschaft!